Und es geht weiter

Hallo zusammen

Wer glaubt, dass ich wegen der Konforenz faul geworden bin, täuscht sich. Ich habe bereits schon wieder vier Trainings hinter mir. Sie waren allesammt nicht der Hammer. Allerdings spühre ich die Fortschritte immer deutlicher. Im Unihockey am Samstag spührte ich zum ersten mal das rechte Knie mehr als das Linke. Das kann wohl nur heissen, dass es stärker belastet wurde. Dies wieder um lässt vermuten, dass ich es etwas mehr durchstrecke, und die Belastung daher kommt.

Seit dem letzten Freitag habe ich etwas über 50 km mit dem Fahrrad gemacht. Morgen steht wieder das Anti Spastik Training an. Dieses Spezialtraining ist ja jetzt zwei mal die Woche eingeplant.

Gruss Raphael

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Nachlese ApacheCon Budapest

Am Sonntag dem 16. November 2014 hiess es für mich packen. Ich verreise für ein paar Tage nach Budapest. ApacheCon Europe ist angesagt. Um 23:30 fährt der Nachtzug von Sargans aus. Von da aus gehts über Wien nach Budapest. Eine knapp 11 Stündige Zugfahrt. Ziel ist das Luxushotel Corinthia in Budapest. Apache und insbesondere die Sponsoren der Konforenz scheuen wieder mal kein Aufwand um den Event zu einem unvergesslichen Erlebniss zu machen.

Viele behaupten, Nachtzug zu fahren sei unangenehm. Aber wenn man einen Single Room gebucht hat, ist es ganz erträglich. Das Rollmaterial gehörte den Ungarischen Staatsbahnen. Es war bestimmt besseres Rollmaterial aber in den Details konnte man eben doch erkennen, dass in Ungarn nicht so viel Geld zur Verfügung steht. Aber es reichte durchaus für eine komfortable Reise. Am Morgen waren wir bereits in Wien, und ich konnte Ungarn aus dem Zug kennen lernen. Riesige Weiten mit noch grösseren Ackerflächen. Dazwischen mal ein kleines Dörflein mit zumeist renovierungsbedürftigen Heuser und Schotterpisten. Nach einem “Frühstück” im Zug über dessen Qualität ich mich hier nun nicht äussern möchte, fuhren wir in Budapest ein. Die Stadt ist sehr gegensätzlich. Verkommene Plattenbauten aus der Zeit des Komunissmus stehen neben hochmodernen Bauten. Und da lernt man die Schweiz wieder schätzen.

Die Taxifahrt dauert nicht sehr lange, und ich komme im Grand Hotel an. Sofort wurde der Koffer übernommen und ich wurde an die Reception begleitet. Die super Bedienung macht die ganze Sache allerdings nicht schneller. Ich brauchte noch nie so lange bis ich ein Zimmer bezogen hatte. Aber speziell ist es schon, wenn sich drei Leute nur darum kümmern, dass man das Zimmer bekommt. Angesprochen wird man da mit “Sir.” Das Hotel generell war wirklich die fünf Sterne wert. Es besteht aus mehreren, top modern renovierten Altbauten. Alle sind miteinander verbunden, es wurde sogar eine gedeckte Brücke über eine Seitenstrasse gebaut. Das Essen war hervorragend und wohl grösstenteils Hausgemacht. Einigen schnick schnack werde ich aber wohl nie verstehen. Zum Beispiel, für was man im Badezimmer ein Telefon braucht.

Doch nun ging es auf zu der Konforenz. Organisiert wurde die ApacheCon dieses Jahr von der Linux Foundation. Das klingt ziemlich lustig, ist aber typisch für die Apache Software Foundation. Man lagert alles aus was man auslagern kann. Bald traf ich auch schon die ersten bekannten Gesichter. Man hat endlich mal Zeit zum diskutieren. Die Diskussionen beschränken sich da nicht nur auf Apache OpenOffice bleiben aber in der Regel sehr software bezogen. Da an der ApacheCon fast alles Programmierer sind, wird auch wirklich gefachsimpelt. Details dazu erspare ich Euch jetzt. Ich konnte auch einige neue Kontakte knüpfen, mal sehen, was daraus wird.

Selbst wenn Apache OpenOffice ein bischen ein Exot unter den Apache Projekte ist, gibt es manchmal doch Überschneidungen. So habe ich mit zwei anderen Apachen ein Konzept für einen Test entwickelt der mit dessen Hilfe viele Dokumente verglichen werden können. Damit lassen sich Tests schreiben mit derer Hilfe man Regressions (Rückschritte) in der Dokumentenkonvertierung finden kann. Dieses Tool könnte vor allem bei der Entwicklung von Filtern sehr hilfreich sein.

Neben vielen anderen Gesprächen wurde auch noch das 15 Jährige bestehen der Apache Software Foundation gefeiert. Doch wie immer gehen solche Events viel zu schnell zu Ende, und am Donnerstag Abend trat ich die Heimreise an.

An dieser Stelle möchte ich noch ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren und die Sponsoren der Konforenz aussprechen. Die ApacheCon ist wirklich immer ein Erlebniss.

Wirklich ein super Ort für eine Konforenz - Grand Hotel Budapest

Wirklich ein super Ort für eine Konforenz – Grand Hotel Budapest

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Vorsicht Pishing Mails von ITunes

Hallo zusammen

Eine besonders fiese Art von Phishing mails ist momentan im Umlauf. Sie gaukelt dem Opfer vor, dass er über ITunes was gekauft hat. Natürlich möchte man dann sofort reagieren, weil man ja nichts, oder auf jeden Fall nicht das vorgegaukelte Produkt gekauft hat. Die Mail rutscht leider durch einige Spamfilter durch.

Durch zwei weitere klicks gelangt man auf eine Seite die difinitiv nur da ist, Daten zu klauen. Mann kann sie leicht erkennen da die Adresse nicht von apple.com ist.

In der rot markierten Adresszeile sieht man eindeutig, dass die seite nichts mit Apple selbst zu tun hat.

In der rot markierten Adresszeile sieht man eindeutig, dass die seite nichts mit Apple selbst zu tun hat.

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Klare Anzeichen von Fortschritten

Hallo zusammen

Gestern sagte ich, das Samstagtraining abwarten. Eigentlich waren es zwei Trainings. Am Morgen fuhr ich mal wieder 20 km und am Abend noch Unihockey. Diese Woche habe ich zum ersten mal zwei Anti Spastik Trainings gemacht, und es scheint Wirkung zu zeigen.

Ich hatte ein wirklich gutes Training, war sehr agil auf dem Feld, und spielte gut in der Verteidigung. Aber nicht nur das, ich habe ein anderes Ganggefühl, irgendwie aufrechter. Mein rechtes Bein ist extrem locker, und arbeitet hin und wieder sogar mit. Ob ich schneller geworden bin, kann ich nicht beurteilen, aber ich kann länger voll Power geben. Diese extra Zeit Power macht natürlich einen Unterschied auf dem Feld. Das Spiel beendete ich mit ettlichen guten Pass- und Schussblocks und zwei Toren.

Und auch nach dem Training habe ich ein auffällig lockeres Gefühl in den Beinen. Nach einem Doppel Trainings Tag eher aussergewöhnlich. Noch ist nichts bewiesen, doch die Zeichen stehen auf Fortschritt.

Gruss Raphael

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Gute Trainings

Hallo zusammen

Die letzten Trainings waren ganz gut. Gestern Abend machte ich ein Anti Spastik Training, und erreichte bei kühlen Temperaturen im Hügelsprint 14 km/h. Heute Morgen war es windig und kühl. Ich liess mich davon aber nicht beeindrucken, und machte 19 km mit knapp 300m Höhendifferenz. Es war damit eines der härtesten Morgentrainings seit meinem Wiedereinstieg im Frühjahr 2014. Als ich gegen Ende vor allem Bergauf noch mal ein sportlicheren Fahrstil ansetzte, merkte ich dann allerdings, dass ich Muskulär an die Grenze stosse.

Alles in allem bin ich mit der Leistung zu frieden. Ich hab auch den Eindruck, dass die Spastik zurückgegangen ist. Es ist zwar nur gefühlsmässig, aber immerhin.

Nun bin ich auf das Training am kommenden Samstag gespannt. Mal sehen was daraus wird.

Gruss Raphael

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Sportlich offenbar in einem Tief

Hallo zusammen

Die letzten Trainings liefen absolut nicht so wie ich es mir wünschte. Das linke Knie tut wieder mal weh, und ich krieg kein anständiges Training hin. Zu langsam, zu wenig Explosionskraft und zudem unsicherheiten beim laufen. Gestern habe ich mich extra geschohnt, und heute habe ich nur etwas über 10 km mit dem Fahrrad gemacht.

Aber wie wir alle wissen, gehören auch tiefs dazu. Es wird also bestimmt wieder besser.

Gruss Raphael

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Der Jahrelange Traum von der Bestleistung am Geburtstag

Hallo zusammen

Alle Jahre wieder. Ja, ich habe Geburtstag, und eigentlich bin ich auch dieses Jahr wunschlos glücklich. Halt, da wäre ein Wunsch, nur der kann mir niemand erfüllen, ausser ich selbst.

Seit Jahren träume ich davon, an meinem Geburtstag eine sportliche Bestleistung zu machen. Bisher ging dieser Plan immer in die Hose. Aber ich gebe nicht auf und werde es auch dieses Jahr wieder versuchen. Ich bin schon lange keinen 50 m Sprint mehr gelaufen. Meine Bestzeit ist bei 9.76 sec. Es ist der wohl schnellste Sprint den ich je gelaufen bin. Damals war ich 27 Jahre und in absoluter Topform. Es dürfte also fast unmöglich sein, diese Bestzeit zu knacken. Dennoch werde ich es versuchen, auf das Risiko dass es auch heute wieder grüntlich in die Hose geht.

Ach ja, ich möchte allen, die mich die ganze Zeit moralisch unterstützen und fanen danken. Selbst wenn ihr es nicht glaubt, Eure Unterstützung hat nicht unwesentlich zu meinem Comeback beigetragen.

Gruss Raphael

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