Bringt die Tour Fortschritte mit sich?!?!

Am Freitag vor zwei Wochen passierte es. Auf dem Laufband merke ich normalerweise die Ungleichheit meiner Laufbewegungen sehr genau. Da das Laufband auf 0,1 km/h genau läuft merkt man ein Hinken sofort. Normalerweise Bremse ich mit dem Rechten schleteren Bein immer etwas ab, während ich mit dem Linken Bein beschleunige. Das liegt auch daran, dass ich das rechte Bein weniger weit vorne aufsetze.

Am vorletzten Freitag war alles anders. Bei zwei Stundenkilometer spührte ich kein hinken. Das gab es noch nie!!! Schon auf der Tour ist mir aufgefallen, dass die Spastik extrem tief ist. Wird die Tour auch zur Hoffnungstour für mich selbst? Und bei mir ist wieder die Saison 05/06 present. Die Saison über die ich eigentlich ab und zu schreiben wollte. Doch was interessiert uns eine Saison in der ich in einem Sommer 3000 km mit dem Fahrrad neben einer Chemotherapie gemacht habe, wenn ich aktuell Fortschritte bei der Behinderung mache. Ich sagte mal in einem Interview, dass Fortschritte mehr wert als jede Goldmedallie wert sind.

Dem entsprechend fühle ich mich, den Freudentränen nah und motiviert für weitere Fortschritte zu kämpfen. Danke für eure Unterstützung!

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Basel – Delémont

Nicht eine riesige Menge Kilometer prägten diese Route. Es waren nur gerade 52 km. Diesmal machten es die Höhenmeter aus. 410 Höhenmeter waren es mindestens. Da ich mein Fahrrad in Basel stationiert hatte, ging es erst mal mit dem Zug von Malans nach Basel. Dort musste ich dann feststellen, dass ich mein Adapterkabel für mein IPhone tatsächlich verloren hatte. Wo ich so eines noch her bekomme, muss ich nun schauen. Von der Velostation in Basel ging es dann erst mal Stadt auswärts. Bald fand ich die Nationale Veloroute sieben, da wusste ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Nach 23 km machte ich in einer netten kleinen Spunte halt. Dann kam der grosse Kraftackt des Tages. 410 Höhenmeter auf 7,5 km wobei man die hauptsteigung wohl auf einer 3,5 km strecke zurücklegt. Ausser Rennrad Fahrer und ein paar E-Bikes schin sich dort niemand zu verirren, oder sie waren langsamer als ich. Jedenfalls waren es die einzigen die mich überholten.
Nach etwas mehr als einer Stunde war auch ich schliesslich oben, und konnte die Abfahrt geniessen. Wobei man mit dem Anhänger immer voll bei der Sache sein muss. Auch kann man nicht volles Tempo fahren. Ab 50 km/h wird er irgendwie unruhig. Da die Abfahrt relativ steil war, musste ich des öfteren anbremsen. Danach ging es mehr oder weniger gerade aus. Nach 43 km dann der zweite stop in einer netten Beiz mit (wie meist) netten Leuten. Natürlich wollen immer alle wissen, was ich mache, wo her ich komme usw. Man sieht ja nicht täglich so ein komisch laufender Typ der auf einem Fahrrad mit Anhänger entgegen kommt. ;-)
Die Gäste dort konnten mir dann auch schon sagen, dass es in DeLémont eine Jugendherberge gibt. Zu finden soll sie auch einfach sein, da gleich bei der Dorfeinfahrt. Ich fuhr also zu, und da war auch schon eine Tafel. Basel Landschaft, auf wiedersehen. Das hätte man eigentlich nicht anschreiben müssen, denn die Kantonsgrenze Basel/Jura erkennt man auch gut am Zustand der Strasse. Aber trotz schlechteren Strassen kam ich in DeLémont an, und fand die Jugendherberge auf anhieb. Ein Zimmer hatte es auch, also war ich glücklich.

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107 km und in Hünenberg

Endlich habe ich die 100er Marke geknackt.Heute von Summiswald nach Hünenberg machte ich 107 km. Der Tag war aber nicht so anstrengend wie der gestern, da er wesentlich weniger Höhenmeter beinhaltete. Gestern war ich wirklich kapputt. Entweder ich fuhr Berg auf, hatte Gegenwind, oder beides. Heute war hingegen eher die Distanz mein Gegner. Das wusste ich zum Vorherein, und so war es klar, dass ich zufahren musste. Die Strategie war kürzere, dafür schnellere zwischenettappen. Dies gelsng mir sehr gut. Denn noch wollte und wollte Luzern nicht kommen. Um 19:00 machte ich noch mal eine Pause in Luzern, und überlegte mir, ob ich Hünenberg noch avisieren sollte.
Das ist eine der Strecken die ich auch im Dunkeln fahren kann. Ich sah, dass Hünenberg über 100 km bedeuten würde, und attackierte. Endspurt im Wortwörtlichen Sinne, denn diese Strecke fuhr ich nicht gerade langsam. Seit über sechs Jahren fuhr ich wieder mal über 100 km an einem Tag, und das mit Anhänger!!!
Morgen werde ich in Hünenberg verbringen, und meine alte Trainingsstrecke unsicher machen. Am Abend werde ich wohl auch noch im Ehret sein, vielleicht sieht man ja ein paar Einhörner. Auch wenn ich sonst beim Training nur ungerne gestöhrt werde. Morgen mache ich eine Ausnahme. Wer mich also sieht, und mich anhält, dem verzeihe ich ;-)

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Oltem – Wangen an der Aare

Heute ging es mit dem Zug erst mal nach Olten. Die Zeit im Zug vertrieb ich mir mit Blogen. Ich kam relativ späht in Olten an. Dort holte ich etst mal mein Velo ab, welches ich an den Überwachten Veloparkplätzen abgestellt hatte. Solche gibt es in verschiedenen Städten, und ist meist ein Arbeitslosenprojekt. Gepäck auf den Anhänger und los. Am Sanstag abend hatte es in Olten nocht so viel Verkehr. Raus ais der Stadt ging es dann der Aare entlang. Die Velowege hier sind wieder gut. Die Strecke ist flach, und so kann man gut zufahren. eigentlich währe mein Ziehl die Jugendherberge Solotburn gewesen. doch Solothurn ist 40Kilometer von Olten weg und es musste Alles optimal laufen, damit ich Olten noch erreichte. Irgend in einem Dorf verlohr ich dann den Veloweg wieder mal. Das passiert, wenn man eine Rote Tafel verpasst. Die sind ja meist auch nicht so gross.  das war aber nicht weiter schlimm, weil die Strassen um diese Zeit nicht viel befahren wahren. die Regio lebt vor allem von der Industrie und der Landwirtschaft. Tourmus gibt es hier kaum dem entsprechend wenige Hotels gibt es hier Dass ich Solothurn vor eindunkeln noch erreichen werde wurde immer unwahrscheinlicher. Also machte ich mich auf die Suche nach einem Übernachtungsplatz. Niederbip ist zwar nicht so klein, hat aber kein Hotel mehr So landete ich in Wiedlisbach, was ein wunderschönes Altstädtchen hat. Dort gab es tatsächlich auch ein Hotel. Leider war das schon ausgebucht. Doch das. Personal gab mir einen Tip. Das war ein vier Sterne Hotel. Ein bisschen nobel für meine Verhältnisse, aber es gab keine andere Option. Ich habe es wohl wieder mal geschafft, etwas mehr km zu machen , denn am Ende hatte ich 37 km. Damit währe ich laut  der ersten Kilometerangabe nur noch 3 km von Solothurn weg gewesen. In det Tat wahren es aber 12 km. Letztlich hatte ich eine gute Nacht.

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Erste Bilanz nach Zwei wochen

Veloland Schweiz, zwei Wochen konnte ich jetzt Erfahrungen damit sammeln. Zwei Wochen, über 700 km mit Fahrrad und Anhänger. Um erst mal die zentrale Frage zu beantworten, ja mein Körper macht das Ganze gut mit, auch wenn es oft schon ans Limit geht. Mit dem Wetter hatte ich bis jetzt ein riesen Glück. Regen hatte ich nur ein mal, dafür richtig. Die Erfahrung mit dem IBEX Bob Anhänger sind durchwegs positiv. Aber darüber schreibe ich ein aderes mal noch. Ich habe bis jetzt schon ein paar der schweizer Velorouten kennen gelernt, besser und weniger gut ausgebaute. Die beste die ich bis jetzt gefahren bin ist die Bodensee-Route. Vor allem im Kanton Thurgau findet man gute und vor allem gut ausgeschilderte Velowege. Günstige Übernachtungen gibt es dort auch noch obendrein. Zwei mal kehrte ich in eine Camping Beiz ein und bemerkte das Camper ein gemütlicher Vôlklein ist. Generell trifft man immer wieder nette Leute, die wissen wollen was ich da mache. das fhrt immer wieder zu interessanten Gesprächen. Ich bloggte deutlich zu wenig, das will ich nun ändern. Somit danke ich allen die hier vorbeigeschaut haben und freue mich auf wiederkehrer

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Mit einem Lachen durch den Regen

Hallo zusammen

Erst mal moechte ich mich dafuer entschuldigen dass ich Umlaute ausschreibe. Ich bin hier mit einem Notsystem unterwegs, und habe nur Amerikanisches Tataturlayout.

Die Abfahrt in Malans war toll. Trotz dem schlechten Wetter haben es einige geschafft, mich zu verabschieden. Einige weitere fuhren sogar noch bis Landquart mit. Dann ging es alleine weiter, auf dem Rheindamm auf Naturstrasse. Da fahre ich nun also, in stroemendem Regen der Fremde entgegen. Ab jetzt kann ich die Wohnung in Malans nicht mehr als Ausgangsbasis bemutzen. Dennoch hatte ich trotz den widerlichen Umstaenden ein Lachen auf dem Gesicht. Denn ich habe die richtige Entscheidung getroffen. In Seevelen goenne ich mir einen Aufwaermstop und eine Ladung Pommes. Dann ging es weiter bis nach Rueti. Wo ich mich an der Bar Krone aufwaermte. Die Gaeste des Stammtisches haben spontan die Getraenke uebernommen. Falls ihr das liest, danke dafuer. Dann ging es ab ins Hotel. Die Uebernachtung wurde nicht gesponsert aber man kann ja auch nicht alles haben.

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Die Worte vor der Tour

Heute war ein Tag, der mich fast sprachlos liess. Als ich vor zwei Monaten die Idee mit der Tour hatte, gingen mir verschiedene Gedanken durch den Kopf. Nicht aber, dass ich ohne zu fragen bereits vor der Tour 220 Franken in der Tourkasse habe. Wenn das so weiter geht, darf ich mich bald mit gutem Gewissen Profi Sportler nennen. Und damit würde für mich ein Kindheitstraum in Erfüllung gehen, den ich eigentlich längst aufgegeben habe.

Die Hoffnungstour startet also mit dem wiederaufleben einer Hoffnung von mir selbst. Passender könnte das doch gar nicht sein. Ich hoffe, dass ganz viele Menschen in den nächsten 4 Monaten und 4 Tagen auch wieder Hoffnung schöpfen.

Doch Hoffnung alleine reicht nicht aus. Man muss auch was dafür tun. Manchmal gehts nur mit Kopf runter und durch. Wir alle müssen mal kämpfen, die einen mehr, die anderen weniger. In solchen Situationen ist es wichtig, dass man weiss, das man nicht alleine kämpft. Haltet den Kopf oben.

Lasst uns gemeinsam für die gute Sache kämpfen!!!

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