Winterziel erreicht!!!

Es war knapp bemessen. Die 1500km die ich von Ende November bis Ende Februar machen wollte. Trotzdem erreichte ich das Ziel einen Tag früher. Aber heute war noch mal ein richtig harter Tag.

Die ersten Runden drehte ich um sechs in der Früh. Die Temperaturen lagen unter dem Gefrierpunkt und es bliess ein starker Wind. Immerhin war es trocken, und so erreichte ich die ersten 10 km relativ schnell. Doch dann began es zu schneien. Nach 18 km Abbruch. Ich dachte das wars, es sah nach noch viel Schnee aus. Gegen Mittag wurde es wärmer, und ich nutzte die Gelegenheit und erhöte auf 30 km.

Dann kamen die wirklich harten Kolometer. Ich musste noch etwa 22 km machen. Die Ermüdung machte sich langsam spührbar, zudem Regen bei etwas über null Grad. Diese 13 Runden kamen mir ewig vor. Doch letztlich hatte auch die Ewigkeit ein Ende, und um 18:20 Uhr überschritt ich die 4500er Marke auf dem Tacho. Mission erfült, selbst bei schlechtem Wetter. 52 km waren das heute. Zugegeben, jetzt spühre auch ich die Müdigkeit in den Beinen. Aber ich bin Glücklich und auch etwas stolz, dass ich das Vorhaben trotz des schlechten Wetters ohne Abstriche durchgezogen habe.

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In nur zehn Monaten die Leistung verdreifacht

Hallo zusammen

Zwar sind die Leistungstests noch nicht volends abgeschlossen, aber die Resultate lassen sich schon eindeutig ablesen. In den vergangenen zehn Monaten habe ich insbesondere bei der Kondition grosse Sprünge gemacht. Meine Ausdauer hat sich seit dem letzten April ungefär verdreifacht.

Trotzdem kann ich noch nicht ganz an meine besten Zeiten anschliessen. Dafür fehlen vielleicht noch zwei Monate Training. Nichts desto trotz hätte ich dies vor noch einem Jahr für unmöglich gehalten. Damals dachte ich nämlich immer noch, dass meine Sportkarriere beendet ist. Nun stehe ich wieder vor einem harten Trainingstag. Bald schon gehts wieder raus auf die Strasse um Kilometer abzustrampeln.

Gruss Raphael

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Die moralische Unterstützung für die Tour wächst

Hallo zusammen

Noch 250 km und dann habe ich meine 1500 km im Winter geschafft. Diese werden jedoch relativ schnell fallen. Denn aktuell teste ich meine körperlichen Grenzen aus. Aktuell bin ich mit den Resultaten noch nicht zu frieden. Gestern 50 km heute 30 km. Eindeutig zu wenig, aber ich bin mir sicher, es wird noch besser.

Die Idee der Tour hingegen stösst auf grosse Zustimmung. Von ermunternden Worten bis zu Begeisterung ist alles dabei.

Organisatorisch bin ich aktuell am abklären wegen der Ausrüstung. Anhänger, Bekleidung usw. will organisiert sein. Ganz ohne Organisation gehts dann eben doch nicht.

Ich mache hiermit noch mal auf die Facebook Gruppe aufmerksam: https://www.facebook.com/SportOfHopeTour

Vielen Dank für die Unterstützung
Raphael

Nachtrag: Ich fand das 30 km nicht gut aussieht, so machte ich noch mals 20 km. 50 km gefällt mir schon viel besser ;-)

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Offizielle Ankündigung der “Sport of Hope” Tour

Liebe Freunde, Bekannte und Fans

Nach einem Jahr knallhartem Aufbautraining ist es so weit. Es ist an der Zeit meine sportliche Inspiration auch ausserhalb von Malans und Landquart zu verbreiten. Deswegen packe ich meine Sachen, und gehe mit dem Fahrrad, Anhänger, Laufschuhen und Unihockeystöcken auf Tour. Ich werde kreuz und quer durch die Schweiz fahren. Wenn es sich ergibt, werde ich auch an Events teilnehmen. Es ist eine Tour ins blinde. Noch habe ich keine Ahnung, wann ich wo sein werde, aber ich halte Euch bestimmt auf dem Laufenden.

Dieses Jahr Jährt sich zum zehnten Jahr meine Krebsdiagnose. Damals war es für mich einen Sprung ins kalte Wasser. Ich wusste nur, dass ich die ganze Chemotherapie durchtrainieren möchte. Das ist mir auch gelungen. Mein Arzt flehte mich damals förmlich an “Bitte veröffentlichen sie Ihre Geschichte.” Bis heute ist dies leider nicht geschehen. Dennoch weiss ich, dass ich für viele Menschen ein Vorbild bin. Besonders für behinderte Menschen oder Krebskranke. Auf der Tour geht es mir vor allem darum, auf Menschen zu treffen. Egal ob Behinderte, Krebskranke oder leidenschaftliche Vollblutsportler. Menschen mit denen ich vielleicht etwas gemeinsam habe.

Auf meinem Blog komme ich hoffentlich ab und zu dazu, einen kleinen Ausflug in die Vergangenheit zu machen. Da wird es vielleicht mal eine Aufgewärmte Geschichte von früher geben. Vorausgesetzt dass sich auf der Tour die Ereignisse nicht überschlagen. Denn nach dem Krebs habe ich meiner Behinderung der Kampf angesagt. Und wer weiss, vielleicht mache ich ja auf der Tour Fortschritte.

Ach ja, wer einen Übernachtungsplatz offerieren möchte, kann mir gerne eine e-Mail senden. Selbiges gilt auch für Leute die mit mir zusammen mal Unihockey spielen möchten und mich ins Training einladen. Meine e-Mail ist rb(at)raphaelbircher.ch

Es gibt auch eine Facebook Gruppe, der man sich anschliessen kann. Auf https://www.facebook.com/SportOfHopeTour sind alle herzlich willkommen.

Gruss Raphael

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Intervall-Rad-Training gegen Beinspastik

Hiermit veröffentliche ich die Eckdaten meines Spezialtrainings gegen Beinspastik. Das Training wurde im Selbstversuch entwickelt und zeigt bei mir gute Erfolge.

Rahmenbedingungen: Fahrrad, Steigung

Festgebundene Füsse: Ich selbst fahre mit normalen Pedalen, ob das Training auch bei festgeschnallten Füssen funktioniert, hab ich nicht getestet. Feedback willkommen.

Hometrainer: Hab ich getestet, waren meiner Beurteilung nach für das Training nur bedingt geeignet.

Flachstrecken: Hab ich getestet, sind aber eher ungeeignet.

Trainingsintervall: 1 mal die Woche sollte reichen. Mehr als 3 mal errachte ich nicht als empfehlenswert.

Abstand zu anderen Trainings: Das Training sollte gut regeneriert in Angriff genommen werden. Auch nach dem Training sollte man sich wieder eine gute Regeneration gönnen. Positive Erfahrungen machte ich mit koordinativen Trainings gleich im anschluss an das Intervall Training.

Trainingsablauf

Aufwärmen; Die Muskeln sollten vor dem Training warm sein.

Powerphase: Man macht mit dem Rad einen Hügelsprint. Dabei achtet man auf möglichst hohe Kadenz (Tretbewegungen) und möglichst hoher Kraftaufwand. Die Kadenz sit hierbei wichtiger als der Draftaufwand. Also lieber einen Gang tiefer dafür mehr umdrehungen pro Minute. Allerdings sollte die Belastung 80 Prozent keinenfalls unterschreiten. Dauer 15 – 45 sec.

Ruhephase: 3-5 min, Aktive Regeneration zu bevorzugen.

Durchgänge: 3 bis max. 7

Wirkung

Die Spastischen Muskeln sind etwa eine Stunde nach dem Training deutlich entspannter. Die Wirkungsweise ist mir allerdings vollkommen unbekannt.

Feedback

Falls dieses Training irgendwer ausprobiert, bitte ich um Feedback. Ganz egal ob positiv oder negativ.

 

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Die 4000er Marke ist überschritten

Am Sonntag hatte ich nun nun endlich die 4000er Marke mit dem neuen Fahrrad überschritten. In der letzten Woche fuhr ich über 100km. Auch der Schnee konnte daran nichts ändern. Ich fand letztlich immer eine Lücke in denen die Strassen gut befahrbar waren. Kalt war es allerdings. Selten viel über dem Gefrierpunkt, oft darunter. So richtig an diese Temperaturen gewöhnt habe ich mich noch nicht, zumindest nicht für längere Distanzen. Entweder ich bin ein Weichei, oder meine Ausrüstung ist zu schlecht. Könnte sein, dass eher zweites der Fall ist. Schliesslich ist ein Trainingsanzug vielleicht nicht die optimale Ausrüstung um in diesem Wetter Fahrrad zu fahren. Aber es ist ja bereits Februar, und der Winter dürfte (hoffentlich) nicht mehr allzu lange dauern.

Meine 4500 km die ich mir vorgenommen habe, dürfte ich also bis Ende Winter erreichen.

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Some words befor I leave Apache OpenOffice.

Dear Apache OpenOffice Community/Users.

Some of you know me for my work as quality assurance engeneer, others as one of the admin of the Facebook fan page or my videos on Youube. I’ve been working at Apache OpenOffice for 9 years. To avoid rumors, I don’t left because of the Apache OpenOffice Projekt itself. The reason is a sport project. Germanophone viewers can read more about this project on my blog. I don’t know if I will translate some parts of it. I will make a complete cut, sell meny of my PC’s, turn the broadband Internet off, buy a bicycle trailer, and go on tour. So it’s no joke, I will be off here.

I like to thank all the people who was working with me. Thanks for the collaboration, for the teamwork and for the friendship. All the best for the future.

Ein paar worte an die deutschsprachige Community.

Nach 9 Jahren gebe ich bei Apache OpenOffice meinen Rücktritt. Die Gründe liegen nicht im Projekt, sondern privat. Ich werde vieles verändern, über meinen genauen Plan werde ich dämnächst noch schreiben.

Zum Schluss möchte ich noch allen für die tolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren danken. Es war eben mehr als nur eine online Community. Man hat an einem realen Projekt gearbeitet und viele hat man auch persönlich kennen gelernt. Doch nun gilt es, die Fahne für was anderes hoch zu halten.

Grüsse Raphael
alias rbircher

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