Nein,eigentlich wollte ich das gar nicht!

Ihr wisst gar nicht, wie schwer es mir fällt diesen Blog zu schreiben. Doch ich habe mir dies mal vorgenommen, zu bloggen, ganz egal wohin die Reise geht. Damals beim Krebs fehlte mir den Mut dazu.

Mein Ziel: Normal gehen, wie leicht geht so was über die Lippe. Ich verschanze mich aktuell hinter der Ausrede, „Wenn es überhaupt möglich ist, dann ist es noch so weit weg.“ Doch was wenn bereits beim ersten Lauf die undurchbrechbare Wand niedergerissen wird. Was wenn ich jetzt ins Training gehe und da normal gehe. Ich kann mir das nicht vorstellen und wenn ich es tue, packt mich eine riesen Angst.

Angst? ja, Angst. Und wenn mir das jetzt keiner glaubt, ich liebe meine Behinderung. Niemand begleitete mich so eng im Leben wie sie. Niemand prägte mich so sehr, und jetzt will ich sie einfach vor die Tür setzen. Für mich ist das eine hoch emotionale Sache, die ich zu Beginn völlig unterschätzt habe. Eine Behinderung wegzutrainieren ist lange nicht nur eine körperliche Angelegenheit. Es ist mindestens so viel Psychisch. Im Sport galt ich lange als Mental stark. Es wird Zeit, all die Mentalen Tricks wieder auspacken.

Ich will das „Wunder“ vollbringen, da gibt es wohl nichts anderes als die Angst anzuschauen, denn nur so findet man die Auslöser heraus.

Danke fürs Lesen

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