Analyse vom Lauf in Zug

Ok, für die meisten Zuschauer in Zug war der Lauf einfach super. Doch ich war alles andere als zu frieden und ich hatte natürlich Gründe für meine Unzufriedenheit. Der Start war ganz ok, doch nach etwa 50m brach ich ein. Dabei hatte ich beim Einlaufen trotz Patellas Sehnen Probleme eigentlich ein gutes Gefühl. Wie konnte es also zu dem Resultat kommen.

Leider existiert kein Video von dem Lauf. Das hätte ich gerne noch mals angesehen. Problem eins lag in der Vorbereitung. Ich bin vor dem Lauf noch nie über 100m im Training gelaufen. Also zumindest nicht diese Saison. Die Woche vor dem Lauf wollte ich das noch einplanen, war aber aufgrund der Verletzung nicht möglich.

Das Hauptproblem liegt aber ganz wo anders, und geht auf das Wintertraining zurück. Diesen Winter schaffte ich es zum ersten mal meinen Spastischen rechten Quadroceps bewusst anzusteuern. Ein Fortschritt zerstörte also den lauf? Genau. Der Muskel gibt zwar sein Bestes, hat aber bei hohen Kadenzen wie sie bei einem 100m gelaufen werden, keine Chance mitzuhalten. Die Koordination macht das noch nicht mit. So gerät der Muskel immer mehr in den Rückstand bis irgendwann der Punkt kommt, bei dem er gegen sein Komplementärmuskel zieht. Will heissen, Kniebeuger und Kniestrecker ziehen gemeinsam. Und schon ist die Katastrophe perfekt 😉 Die restlichen 50 Meter reichten dann natürlich nicht mehr, um mich wieder zu fangen. Ein weiteres Problem ist, dass mein Stehvermögen noch nicht so gut ist.

Nun, wie geht man diese Probleme an. Als erstes habe ich ab sofort auch Läufe bis 100m später dann auch noch länger eingeplant. Für die Läufe habe ich folgende Möglichkeiten. Entweder ich warte, bis die Koordination dieser Muskel aufgeholt hat, oder ich setzt die Kadenz runter. Da die erste Lösung seine Zeit braucht, habe ich mich vorübergehend für die zweite entschieden. Ich werde also in Sarnen mit einer tieferen Kadenz starten. Dafür versuche ich längere Schritte zu machen. Theoretisch sollte so die Zeit langsamer werden. Ich rechne allerdings mit einer gleichen oder sogar leicht besseren Zeit.

Das Wetter wird ja nicht so schön diesmal, aber ich lasse mich davon nicht aufhalten. Vielleicht sieht man sich ja in Sarnen

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